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Singapurs Wirtschaft überrascht stark – Doch der Dollar bleibt hartnäckig hoch

FXStreetMay 27, 2026 5:05 AM
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Das Singapur-Team der Commerzbank verweist darauf, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Singapurs im ersten Quartal deutlich nach oben revidiert wurde. Ausschlaggebend seien eine starke KI-getriebene Nachfrage sowie robuste Aktivitäten im Bau- und Dienstleistungssektor gewesen. Die Inflation bewege sich weiterhin am unteren Ende der Zielspanne der singapurischen Notenbank MAS. Trotz dieses unterstützenden Umfelds und gesunkener Ölpreise bleibe USD/SGD in einer Spanne zwischen 1,2650 und 1,2840 gefangen.

Kräftigeres Wachstum bei zugleich gedämpfter Inflation

„Das endgültige BIP für das erste Quartal wurde gegenüber der Erstschätzung deutlich auf saisonbereinigt 1,0 Prozent zum Vorquartal nach oben revidiert, nach minus 0,3 Prozent zuvor (Bloomberg-Konsens: 0,2 Prozent) und nach 1,3 Prozent im vierten Quartal 2025. Auf Jahresbasis entspricht dies einem Wachstum von 6,0 Prozent nach zunächst 4,6 Prozent (Bloomberg-Konsens: 5,2 Prozent) und nach 5,7 Prozent im vierten Quartal 2025.“

„Trotz der starken Entwicklung im ersten Quartal warnte das Handelsministerium MTI, dass die Risiken für das Wachstum aufgrund anhaltender Störungen der Lieferketten und höherer Rohstoffpreise ‚deutlich gestiegen‘ seien. Zwar dürften KI-bezogene Investitionen bis 2026 stützend wirken, allerdings verwies das MTI darauf, dass Technologieunternehmen ihre Investitionszusagen zurückfahren könnten, was die wirtschaftliche Aktivität belasten würde.“

„Bei der Inflation verharrte der Verbraucherpreisindex im April bei 1,8 Prozent im Jahresvergleich (Bloomberg-Konsens: 2,1 Prozent) und damit auf dem Niveau des Vormonats. Zwar zogen die Preise für Kraftstoffe und Energie deutlich an, die Preise für Waren und Dienstleistungen außerhalb des Energiesektors blieben jedoch vergleichsweise stabil. Dies deutet darauf hin, dass höhere globale Rohstoffpreise bislang nur begrenzt an die Verbraucher weitergegeben wurden.“

„Am Devisenmarkt fiel USD/SGD gestern um 0,2 Prozent auf 1,2770, begünstigt durch niedrigere Rohölpreise und einen schwächeren US-Dollar. Das Währungspaar bewegt sich seit April in einer Seitwärtsspanne zwischen 1,2650 und 1,2840.“

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