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Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA steigen auf 212.000 gegenüber den erwarteten 215.000

FXStreetFeb 26, 2026 1:49 PM
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  • Die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA stiegen in der Woche bis zum 21. Februar um 4.000.
  • Der US Dollar Index klammert sich an kleine Gewinne über 97,50.

In der Woche bis zum 21. Februar gab es 212.000 Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung, berichtete das US-Arbeitsministerium (DOL) am Donnerstag. Dieser Wert folgte auf 208.000 (revidiert von 206.000), die in der Vorwoche verzeichnet wurden, und lag leicht besser als die Markterwartung von 215.000. In diesem Zeitraum lag der 4-Wochen-Durchschnitt bei 220.250.

"Die vorläufige Zahl für saisonbereinigte versicherte Arbeitslosigkeit in der Woche bis zum 14. Februar betrug 1.833.000, ein Rückgang um 31.000 im Vergleich zum revidierten Niveau der Vorwoche," stellte das DOL in seiner Pressemitteilung fest.

Marktreaktion

Diese Zahlen konnten keine spürbare Marktreaktion auslösen. Bei Redaktionsschluss notierte der US-Dollar (USD) Index am Tag leicht höher bei 97,70.

Arbeitsmarkt - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Arbeitsmarkt gilt als entscheidender Indikator für die wirtschaftliche Stabilität eines Landes und beeinflusst maßgeblich den Wert einer Währung. Hohe Beschäftigung und geringe Arbeitslosigkeit tragen zu einer starken Binnennachfrage bei und stützen das Wirtschaftswachstum, was wiederum die Landeswährung stärkt. Ein besonders angespannter Arbeitsmarkt – also ein Mangel an Arbeitskräften – kann zudem inflationsfördernd wirken, da steigende Löhne bei knappen Arbeitskräften oft die Folge sind, was die Geldpolitik beeinflusst.

Das Lohnwachstum in einer Volkswirtschaft ist ein entscheidender Indikator für die Geldpolitik. Steigende Löhne bedeuten mehr Konsumausgaben, was in der Regel die Preise antreibt. Im Gegensatz zu volatilen Preistreibern wie Energie gilt das Lohnwachstum als stabiler Inflationsfaktor, da Gehaltserhöhungen schwer zurückgenommen werden können. Zentralbanken achten daher stark auf Lohnwachstumsdaten bei der Festlegung ihrer geldpolitischen Maßnahmen.

Das Gewicht, das Zentralbanken den Arbeitsmarktbedingungen beimessen, variiert je nach ihren Zielen. Einige Institutionen haben explizit erweiterte Mandate, die über die reine Inflationskontrolle hinausgehen und den Arbeitsmarkt betreffen. So verfolgt die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) das doppelte Ziel, sowohl maximale Beschäftigung als auch stabile Preise zu fördern. Im Gegensatz dazu konzentriert sich die Europäische Zentralbank (EZB) ausschließlich darauf, die Inflation im Zaum zu halten. Dennoch spielen die Entwicklungen am Arbeitsmarkt für alle Notenbanken eine zentrale Rolle, da sie ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Gesamtlage sind und in enger Verbindung mit der Inflationsentwicklung stehen.

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