tradingkey.logo
tradingkey.logo
Suchen

China-Schock! Konjunktur rutscht ab – Notenbank unter Druck

FXStreetFeb 6, 2026 6:24 AM
facebooktwitterlinkedin
Alle Kommentare anzeigen0

Der jüngste Bericht von MUFG zeigt enttäuschende Ergebnisse bei Chinas Einkaufsmanagerindizes (PMI) im Januar. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe sank auf 49,3, während der Index für den Dienstleistungs- und Bausektor auf 49,4 zurückging. Laut Bericht könnten diese Rückgänge zusätzliche wirtschaftspolitische Lockerungsmaßnahmen nach sich ziehen, darunter mögliche Senkungen des Leitzinses sowie des Mindestreservesatzes, falls sich das inländische Wachstum nicht belebt. Besonders schwach präsentiert sich demnach der Bausektor, dessen Teilindex deutlich nachgab.

PMI-Rückgänge könnten Kurswechsel erzwingen

„Die offiziellen Einkaufsmanagerindizes für Januar waren eine Enttäuschung. Der PMI für das verarbeitende Gewerbe fiel überraschend wieder unter die Marke von 50 auf 49,3, nachdem er im Dezember kurzzeitig in den expansiven Bereich zurückgekehrt war.“

„Ein Lichtblick zeigt sich jedoch bei den preisbezogenen Unterindizes des Industrie-PMI: Der Index für Inputpreise – also die Einkaufspreise für wichtige Rohstoffe – stieg weiter auf 56,1, und der Outputpreisindex erreichte mit 50,6 erstmals seit Juni 2024 wieder ein expansives Niveau.“

„Weitere Lockerungen dürften folgen. Für den im März anstehenden Volkskongress erwarten wir, dass das im Haushalt vorgesehene Defizit im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt leicht auf 4,5 Prozent angehoben wird und das ‚breite‘ Haushaltsdefizit von zuvor 8,4 Prozent auf 9,0 Prozent steigt.“

Haftungsausschluss: Die auf dieser Website bereitgestellten Informationen dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keine Finanz- oder Anlageberatung dar

Kommentare (0)

Klicken Sie auf die $-Schaltfläche, geben Sie das Symbol ein und wählen Sie eine Aktie, einen ETF oder einen anderen Ticker zum Verlinken aus.

0/500
Richtlinien für Kommentare
Wird geladen...

Empfohlene Artikel

FOMC-Protokoll: Fed wechselt zu neutraler Abwartehaltung, einige wenige Notenbanker sehen Notwendigkeit für Zinserhöhungen, Aufwärtsrisiken bei der Inflation werden zum Kernkonflikt

Die Federal Reserve hat am 8. Juli das Protokoll ihrer FOMC-Geldpolitiksitzung vom 16. und 17. Juni veröffentlicht. Das Dokument zeigt, dass die Politik der Fed vollständig in eine neutrale, abwartende Haltung übergegangen ist, wobei die Aufwärtsrisiken für die Inflation zum zentralen Widerspruch geworden sind. Diese FOMC-Sitzung sendete ein klares Signal, dass sich die Fed vollständig von ihrer bisherigen einseitigen Tendenz zu Zinssenkungen verabschiedet hat und in eine Phase zweiseitiger, flexibler geldpolitischer Beobachtung eingetreten ist. Eine höher als erwartet ausfallende Inflationshartnäckigkeit und deren Ausweitung sind die Hauptgründe für diesen Kurswechsel, während die Robustheit des Arbeitsmarktes und des Wirtschaftswachstums Spielraum für flexible geldpolitische Anpassungen bietet. Die Notenbankvertreter bestätigten einen weiteren Anstieg der Inflation und wiesen darauf hin, dass der Druck nicht mehr nur auf exogene Faktoren wie Energie und Zölle beschränkt ist. Stattdessen haben sich die Preissteigerungen auf eine breite Palette von Kategorien wie Transport, Flugtickets und Öl ausgeweitet, während die Dienstleistungsinflation ohne Wohnungsbau fast keine Verbesserung zeigt. Kurzfristig wird mit der Erholung der Schifffahrt durch die Straße von Hormus und dem Nachlassen der marginalen Effekte von Zöllen mit einem allmählichen Rückgang der Inflation gerechnet.
tradingkey.logo
* Referenzen, Analysen und Handelsstrategien werden vom Drittanbieter Trading Central bereitgestellt, und der Standpunkt basiert auf der unabhängigen Bewertung und Beurteilung des Analysten, ohne die Anlageziele und die finanzielle Situation der Investoren zu berücksichtigen.
Risikohinweis: Unsere Website und mobile App bieten lediglich allgemeine Informationen zu bestimmten Anlageprodukten. Finsights stellt keine Finanzberatung oder Empfehlung für ein Anlageprodukt bereit, und die Bereitstellung solcher Informationen darf nicht als Finanzberatung durch Finsights ausgelegt werden.
Anlageprodukte unterliegen erheblichen Anlagerisiken, einschließlich des möglichen Verlusts des investierten Kapitals und sind möglicherweise nicht für jeden geeignet. Die vergangene Wertentwicklung von Anlageprodukten ist nicht unbedingt ein Hinweis auf deren zukünftige Wertentwicklung.
Finsights kann Drittanbietern oder Partnern erlauben, Werbung auf unserer Website oder in unserer mobilen App oder in Teilen davon zu platzieren oder bereitzustellen. Finsights kann für diese Anzeigenvergütung erhalten, basierend auf Ihrer Interaktion mit den Werbeanzeigen.
© Urheberrecht: FINSIGHTS MEDIA PTE. LTD. Alle Rechte vorbehalten.