Im Kampf um die Rohöl-Preissetzungsmacht: Warum die NYSE-Muttergesellschaft ICE gezwungen war, auf Hyperliquid zuzugehen?
Die Intercontinental Exchange (ICE) erwägt eine Partnerschaft mit Hyperliquid, einer dezentralen Börse, die ein Central Limit Order Book On-Chain implementiert und zehntausende Transaktionen pro Sekunde ermöglicht. ICE-Gründer Jeff Sprecher lobte Hyperliquid als innovatives Derivate-Powerhouse, das bereits größer sei als die Nasdaq. Dies steht im Kontrast zu früheren Vorwürfen der Marktmanipulation. Die Anziehungskraft von Hyperliquid liegt in seinem 24/7-Handel, der insbesondere am Wochenende Liquidität in Rohöl-Perpetual-Kontrakten generiert, und seiner technologischen Effizienz mit einem kleinen Team. Eine Partnerschaft könnte dem HYPE-Token potenziell neue Anwendungsfälle im traditionellen Finanzwesen eröffnen.

TradingKey — Vor kurzem reichte die Intercontinental Exchange (ICE), die Muttergesellschaft der New Yorker Börse, Hyperliquid die Hand in der Hoffnung, eine Partnerschaft zu etablieren. ICE-Gründer und CEO Jeff Sprecher gab an, sich mehrfach mit dem Team von Hyperliquid getroffen zu haben, um über eine Zusammenarbeit zu sprechen, und gab dabei das überraschende Statement ab: „Hyperliquid ist bereits größer als Nasdaq ( NDAQ ), und sie sind unglaublich klug. Wir stehen in engem Austausch mit ihrem Management.“ Doch was genau ist Hyperliquid eigentlich? Warum gibt sich die ICE so bescheiden und sucht die Kooperation? Steckt dieser Wall-Street-Riese etwa in einer Krise?
Was ist Hyperliquid?
Wenn Binance ( BNB) der Marktführer unter den zentralisierten Börsen (CEX) ist, dann ist Hyperliquid das Derivate-Powerhouse der dezentralen On-Chain-Welt. Über Hyperliquid können Nutzer nicht nur Kryptowährungen handeln, sondern auch Gold, Rohstoffe und Pre-IPO-"Schatten-Derivate" wie SpaceX.
Das entscheidende Merkmal von Hyperliquid ist nicht die Abdeckung verschiedener Basiswerte, sondern die vollständige Migration des "Central Limit Order Book" – des Standards, der der traditionellen Wall Street am vertrautesten ist – komplett On-Chain. Dies ermöglicht eine blitzschnelle Orderausführung und die Abwicklung von zehntausenden Transaktionen pro Sekunde ohne Latenz, was das Nutzererlebnis erheblich verbessert und die Wahrnehmung einer unzureichenden On-Chain-Handelsperformance revidiert.
Warum strebt ICE eine Partnerschaft mit Hyperliquid an?
Noch vor zwei Wochen kooperierte ICE mit der CME, um Druck auf den US-Kongress und die Aufsichtsbehörden auszuüben, und warf Hyperliquid vor, "Ölpreise zu manipulieren und Sanktionen zu umgehen". Doch nur zwei Wochen später lobte der Gründer von ICE das elfköpfige Team öffentlich als "größer als die Nasdaq und unglaublich klug", während er aus zwei wesentlichen internen und externen Gründen aktiv eine Zusammenarbeit mit Hyperliquid anstrebte.
Die Brent-Rohöl-Futures der ICE gelten als globaler Referenzwert für die Energiepreisgestaltung, allerdings schließen die traditionellen Finanzmärkte am Freitagabend. Im Gegensatz dazu zogen die rund um die Uhr handelbaren Rohöl-Perpetual-Kontrakte von Hyperliquid über das Wochenende massive Liquidität an – mit einem täglichen Handelsvolumen von über 700 Millionen US-Dollar – wodurch die globale Preishoheit für Öl samstags und sonntags faktisch übernommen wurde. Darüber hinaus setzen traditionelle Finanzinstitute unter hohen Kosten Tausende von Mitarbeitern in den Bereichen Compliance, Clearing und Technologie ein, während Hyperliquid ein elfköpfiges Entwicklerteam genutzt hat, um ein kumuliertes Handelsvolumen von fast 3 Billionen US-Dollar zu bewältigen.
Wie wird sich HYPE entwickeln?
Das vom CEO von ICE, der Muttergesellschaft der NYSE, ausgestreckte Friedensangebot der "Suche nach Kooperation und vielfältigen Kontakten" hat dem nativen Token von Hyperliquid, HYPE, zweifellos einen kräftigen "Schub" verliehen. Im Anschluss an die Nachricht verzeichnete der Kurs von HYPE einen schnellen Anstieg von etwa 10 % und behauptete seine hohe Position oberhalb von 60 USD, selbst als der breitere Kryptomarkt schwächelte.
HYPE-Preischart, Quelle: TradingView
Langfristig könnte sich die Rolle von HYPE von einem Plattform-Token zu einer globalen, konformen Settlement-Ebene entwickeln. Sollte eine Partnerschaft zustande kommen, könnte HYPE – als Token für Gas-Gebühren und Validator-Staking der Chain – potenziell Clearing-Werte der traditionellen Wall Street erfassen. Da sich die Gespräche jedoch derzeit in einem frühen Stadium befinden und noch keine formelle Vereinbarung getroffen wurde, ist die Situation genau zu beobachten.
Dieser Inhalt wurde KI-übersetzt und von Menschen überprüft. Er dient nur zu Referenz- und Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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