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OpenAI und Microsoft warnen vor neuer Welle KI-gestützter Cyberangriffe

FXStreetAug 31, 2026 5:18 AM
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Mehr als 100 Technologieunternehmen haben vor einer zunehmenden Bedrohung durch KI-gestützte Cyberangriffe gewarnt. Zu den Unterzeichnern gehören unter anderem OpenAI, Anthropic, Amazon Web Services und Microsoft. Nach Einschätzung der Unternehmen bleiben Organisationen möglicherweise nur wenige Monate, um ihre Schutzmaßnahmen gegen immer leistungsfähigere Angriffsmethoden zu verstärken.

In einem offenen Brief verweisen die Unterzeichner insbesondere auf Risiken für Krankenhäuser, Wasseraufbereitungsanlagen und andere Bereiche der kritischen Infrastruktur. Fortschritte bei künstlicher Intelligenz könnten bislang anspruchsvolle Cyberangriffe deutlich günstiger machen und die technischen Einstiegshürden für Angreifer senken.

Unternehmen und öffentliche Einrichtungen sollten daher Sicherheitslücken mit hohem Risiko schneller schließen. Zudem fordert die Gruppe strengere Standards für mithilfe künstlicher Intelligenz erzeugten Programmcode sowie einen besseren Schutz besonders wichtiger IT-Systeme.

Auch die Technologie- und Cybersicherheitsbranche soll ihre Anstrengungen ausweiten. Dazu zählen die Entwicklung KI-gestützter Abwehrsysteme und ein intensiverer Austausch von Informationen über aktuelle Bedrohungen. Regierungen sollten zugleich die Zusammenarbeit bei der Cyberabwehr verbessern und zusätzliche finanzielle Mittel bereitstellen. Entwickler besonders leistungsfähiger KI-Modelle werden außerdem dazu aufgerufen, bei größeren Cybervorfällen ihre fortschrittlichsten Modelle sowie Schulungen und finanzielle Unterstützung zur Verfügung zu stellen.

Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund einer wachsenden Zahl von Cyberangriffen auf kritische Infrastruktur. Durch den Einsatz künstlicher Intelligenz benötigen Angreifer weniger Zeit und Fachwissen, um vorhandene Schwachstellen auszunutzen. Konkrete Investitionszusagen, verbindliche Fristen oder verpflichtende Maßnahmen enthält der offene Brief allerdings nicht.

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