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EUR/USD Kursprognose: Kurzfristiger Ton bleibt bärisch, da der 20-Tage-EMA nach unten tendiert

FXStreetMay 26, 2026 3:23 AM
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  • EUR/USD fällt auf rund 1,1633, da US-Streitkräfte iranische Raketenwerferstandorte angreifen.
  • Das US-Militär stellte klar, dass die Angriffe in "Selbstverteidigung" erfolgten und nicht dazu gedacht waren, den Waffenstillstand mit Iran aufzukündigen.
  • US-Präsident Trump sagte, dass die Verhandlungen mit Iran gut voranschreiten.

Das Paar EUR/USD handelt im asiatischen Handel am Dienstag geringfügig niedriger bei rund 1,1633. Das wichtige Währungspaar steht unter leichtem Verkaufsdruck, da der US-Dollar (USD) einige Kaufaufträge angreift aufgrund von Befürchtungen, dass die Verhandlungen zwischen den Vereinigten Staaten (US) und Iran einen Rückschlag erleiden könnten.

Nach Angaben eines Sprechers des US-Zentralkommandos führten US-Streitkräfte am Montag Angriffe im Süden Irans durch, die auf Raketenstartanlagen und iranische Schiffe abzielten, die Minen ausbringen wollten.

Das US-Militär stellte jedoch klar, dass die Angriffe "defensiver" Natur waren und nicht dazu gedacht waren, den Waffenstillstand mit Teheran zu beenden.

Das Ereignis führte zu einer leichten Erholung des US-Dollars (USD) und einer deutlichen Erholung der Ölpreise. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, geringfügig höher bei rund 99,05.

Unterdessen erklärte US-Präsident Donald Trump laut Bloomberg, dass die Verhandlungen mit Iran zur Beendigung des Konflikts "gut voranschreiten".

Technische Analyse EUR/USD

EUR/USD handelt leicht niedriger bei rund 1,1635 und behält eine kurzfristig bärische Tendenz bei, da der Kurs unter dem 20-Tage-Exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 1,1667 bleibt.

Das Paar bewegt sich seit Anfang des Monats von den Höchstständen nach unten, und der gedämpfte Relative-Stärke-Index (RSI) bei etwa 45,1 deutet auf nachlassende Aufwärtsdynamik statt auf überverkaufte Bedingungen hin, was darauf schließen lässt, dass Verkäufer die Initiative behalten, während Käufer vorsichtig bleiben.

Auf der Oberseite ist der erste Widerstand durch den 20-Tage-EMA bei 1,1667 definiert, und ein Tagesschlusskurs über dieser dynamischen Barriere wäre erforderlich, um den unmittelbaren Abwärtsdruck zu verringern und den Weg für eine bedeutendere Erholung in Richtung 1,1700 zu öffnen. Auf der Unterseite könnte das Paar seine Abwärtsbewegung fortsetzen, wenn es unter das Tief vom 21. Mai bei 1,1576 fällt. Ein wichtiger Unterstützungsbereich liegt bei 1,1500.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

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