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EU startet Industrie-Offensive: Jetzt geraten China und die USA unter Druck

FXStreetJul 31, 2026 5:11 AM
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Die EuropĂ€ische Union verschĂ€rft ihre BemĂŒhungen, die Industrie im Euroraum zu stĂ€rken und die AbhĂ€ngigkeit vom Ausland zu verringern. Ökonomen von RaboResearch erlĂ€utern, dass BrĂŒssel gezielt strategische Branchen fördern, handelspolitische Schutzinstrumente ausbauen und Lieferketten breiter aufstellen will. Gleichzeitig könnten Gegenmaßnahmen der USA und Chinas sowie Meinungsverschiedenheiten innerhalb der EU die Umsetzung verzögern und das Wachstum im Euroraum belasten.

EU setzt auf Industriepolitik und stÀrkeren Handelsschutz

„Die StĂ€rkung und der Schutz der europĂ€ischen Industrie stehen in BrĂŒssel bereits seit geraumer Zeit weit oben auf der politischen Agenda. Der Sektor steht unter Druck durch den zunehmenden Wettbewerb aus China, hohe Energiepreise sowie die kurzfristigen Kosten der Dekarbonisierung. Das belastet sowohl das aktuelle als auch das langfristige Wirtschaftswachstum.“

„Neben der Förderung der heimischen Industrie will die EU ihre Unternehmen auch besser vor ‚schĂ€dlichen‘ Importen schĂŒtzen, die die WettbewerbsfĂ€higkeit der europĂ€ischen Industrie beeintrĂ€chtigen.“

„Die EuropĂ€ische Kommission und viele Mitgliedstaaten bekennen sich ausdrĂŒcklich zu einer offenen Volkswirtschaft und bevorzugen den Dialog mit Handelspartnern gegenĂŒber protektionistischen Maßnahmen. So fĂŒhrt die EU derzeit GesprĂ€che mit China. Gleichzeitig wird jedoch geprĂŒft, wie handelspolitische Schutzinstrumente kĂŒnftig stĂ€rker genutzt werden können.“

„Die EuropĂ€ische Kommission, Kommissar SĂ©journĂ© und die Mitgliedstaaten wollen zusĂ€tzliche Möglichkeiten schaffen, um die heimische Wirtschaft vor den Auswirkungen des Außenhandels zu schĂŒtzen. Dazu gehört sowohl eine breitere Anwendung der bestehenden Instrumente als auch eine Erweiterung des handelspolitischen Instrumentariums.“

„VorschlĂ€ge der EuropĂ€ischen Kommission werden im Herbst erwartet. Bis eine Einigung erzielt und die Maßnahmen umgesetzt werden, dĂŒrfte jedoch noch einige Zeit vergehen.“

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