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Chinas Wirtschaft zieht an – doch im Inland bleibt die Schwäche

FXStreetApr 20, 2026 6:06 AM
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Ökonomen von DBS Group Research verweisen darauf, dass sich das Wachstum der chinesischen Wirtschaft im ersten Quartal 2026 auf 5,0 Prozent im Jahresvergleich beschleunigt hat. Getragen wurde die Entwicklung von einer robusten Auslandsnachfrage und einer widerstandsfähigen Industrieproduktion. Die Binnennachfrage in den Bereichen Konsum, Investitionen und Kreditvergabe blieb hingegen schwach. Verbesserte Werte bei Erzeuger- und Verbraucherpreisen verringern den Druck für eine aggressive geldpolitische Lockerung, weshalb DBS die Prognose für eine Senkung des einjährigen LPR im Jahr 2026 auf 10 Basispunkte reduziert hat.

Externe Stärke, schwächere Binnenkonjunktur

„Das Wirtschaftswachstum in China hat sich von 4,5 Prozent im Jahresvergleich im vierten Quartal 2025 auf 5,0 Prozent im ersten Quartal 2026 beschleunigt und ist damit solide ins Jahr gestartet. Die Industrie wurde weiterhin von einer starken Auslandsnachfrage gestützt, während die Binnenkonjunktur uneinheitlich blieb. Konsum, Investitionen und Kreditwachstum entwickelten sich verhalten, belastet durch anhaltende Probleme im Immobiliensektor und fortgesetzte Maßnahmen zum Kapazitätsabbau.“

„Die Dynamik im Außenhandel blieb robust. Die Exporte legten im ersten Quartal um 14,7 Prozent im Jahresvergleich zu, trotz einer Abschwächung im März infolge von Störungen im Zusammenhang mit dem Nahen Osten.“

„Die industrielle Aktivität zeigte sich widerstandsfähig, gestützt durch die starke Exportentwicklung. Die Industrieproduktion stieg im ersten Quartal um 6,1 Prozent im Jahresvergleich, trotz laufender Maßnahmen gegen Überkapazitäten.“

„Die Preisentwicklung verbesserte sich weiter. Die Erzeugerpreise kehrten im März mit einem Plus von 0,5 Prozent im Jahresvergleich nach 41 Monaten in den positiven Bereich zurück. Treiber waren höhere Rohstoffpreise infolge von Lieferstörungen im Zusammenhang mit der Straße von Hormus sowie fortgesetzte Kapazitätsanpassungen.“

„Vor diesem Hintergrund senken wir unsere Erwartungen für geldpolitische Lockerungen im Jahr 2026 und rechnen nun mit einer Reduzierung des einjährigen LPR um 10 Basispunkte statt zuvor 20 Basispunkten, was eine vorsichtigere geldpolitische Ausrichtung widerspiegelt.“

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