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EZB-Präsidentin Lagarde: Wir müssen datenabhängig sein

FXStreetApr 14, 2026 4:33 PM
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Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), sprach am Dienstag mit Bloomberg TV. Sie erklärte, dass sie den mittelfristigen Zeitraum im Auge behalten müssen, während sie die Daten überprüfen.

Wichtige Zitate:

Wir befinden uns zwischen dem Basisszenario und dem ungünstigen Szenario.

Wir müssen den mittelfristigen Zeitraum im Auge behalten, während wir täglich die Daten prüfen.

Wir müssen vollkommen agil sein.

Wir müssen datenabhängig sein.

Der Schock von 2022 war eine Kombination aus Angebot und Nachfrage, das war eine völlig andere Situation.

Wir benötigen Daten, um zu handeln, aber wir würden nicht zögern zu handeln.

Wir brauchen einen Dialog mit den Führungskräften der Fiskalpolitik und müssen sie bitten, maßgeschneidert und gezielt vorzugehen.

Dieser Kapitän wird das Schiff nicht mit Wolken am Horizont verlassen."

EZB - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Europäische Zentralbank (EZB), mit Sitz in Frankfurt am Main, steuert die Geldpolitik der Eurozone. Ihr Hauptziel ist die Preisstabilität, definiert durch eine Inflationsrate von rund 2 %. Durch Anpassungen der Zinssätze beeinflusst die EZB maßgeblich den Wechselkurs des Euros, der tendenziell durch höhere Zinsen gestärkt und durch niedrigere geschwächt wird.

In extremen Situationen kann die Europäische Zentralbank ein Instrument namens Quantitative Easing (QE) einsetzen. QE bedeutet, dass die EZB Euros druckt und diese verwendet, um Vermögenswerte – in der Regel Staats- oder Unternehmensanleihen – von Banken und anderen Finanzinstitutionen zu kaufen. QE führt in der Regel zu einer Abschwächung des Euros. Es wird als letztes Mittel eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein das Ziel der Preisstabilität nicht erreichen können. Die EZB setzte QE während der Finanzkrise 2009-2011, 2015 bei anhaltend niedriger Inflation und während der COVID-19-Pandemie ein.

Quantitative Straffung (QT) ist das Gegenteil von QE: Statt Staatsanleihen zu kaufen, stellt die EZB den Ankauf ein und reinvestiert fällige Beträge nicht mehr. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Euro aus, da es die Liquidität am Markt verringert.


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